Perfect match – Wie VITA zum eigenen Markenkern findet

Wunsch und Wirklichkeit stimmen bei der Markenbildung leider nicht immer überein. Es bedarf vielzähliger Analysen, planvollem Vorgehen und nicht zuletzt der geeigneten Methodik, um eine starke Marke zu etablieren. Die VITA Zahnfabrik weiß, dass das harte Arbeit ist – und hat es uns gezeigt. Ein Erlebnisbericht.
Björn Kersten und sein Marketing-Team sind gerade dabei, die Marke VITA zu schärfen, indem sie in einem tiefgreifenden Prozess diejenigen Merkmale definieren, die nachhaltig VITAs Charakter prägen. Um der Fachpresse einen Einblick in die tägliche Arbeit zu gewähren, lud VITA am 18. und 19. Juni zum familiären Presse-Event ins Schwarzwald-Idyll Bad Säckingen. Der Deutsche Ärzteverlag war mit von der Partie. VITA will sich den Medienpartnern offener präsentieren, erklärt uns Björn Kersten, Head of Corporate Communications and Public Relations. Uns – das sind insgesamt sieben Vertreterinnen der dentalen Verlagswelt, die in 24 Stunden nicht nur das Unternehmen VITA hautnah erleben, sondern auch das baden-württembergische Städtchen Bad Säckingen von seiner schönsten Seite kennenlernen dürfen. Vor Ort beschäftigt VITA fast 800 Mitarbeiter und ist damit der wichtigste Arbeitgeber.VITA fokussiert ihre Marke
Das Presse-Event in kleinem Rahmen steht unter dem Motto „perfect match“. Der zur IDS 2017 eingeführte Claim soll zukünftig zentraler Begriff der Markenkommunikation sein und den bisherigen offiziellen Slogan „VITA shade, VITA made“ ablösen. Man hat sich grundlegend mit den Themen Vision und Mission des Unternehmens sowie Markenkern und Markenversprechen beschäftigt. Der Weg war dabei nicht, sich zu fragen, „Wer wollen wir sein?“, sondern vielmehr: „Wer sind wir?“. Denn VITA ist bereits jemand: unangefochtener Marktführer in der Zahnfarbbestimmung und einer der innovativsten Hersteller von zahnfarbenen Materialien weltweit. Handlungsbedarf für das Unternehmen ergab sich dennoch aus verschiedenen Faktoren: unter anderem die fortschreitende Digitalisierung der Markenkommunikation, aktuelle Ergebnisse einer Branchenanalyse zur Wahrnehmung der Marke VITA und nicht zuletzt der Eintritt der nächsten Generation der Inhaberfamilie Rauter in das operative Geschäft des Unternehmens. Aufbauend auf ein innerhalb von zwei Jahren solide aufgestelltes Markenfundament wollen Kersten und sein Team zukünftig alle Fäden der Kommunikation nach innen und außen spinnen.„Stories sind das Nonplusultra“
Wie das im Bereich des Social-Media-Marketings funktionieren kann, zeigt uns Maximilian Futterknecht, Geschäftsführer der Digitalagentur it.x. Er unterstützt die VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG seit Jahren in der Umsetzung des Webauftritts und der Präsenz in den sozialen Netzwerken. Futterknecht diskutiert mit uns über die Trends der sozialen Medien. „Nach Facebook kommt Facebook“, ist er überzeugt. Auch wenn der Internetriese momentan schwer unter Beschuss steht, wird das nicht den Untergang der sozialen Netzwerke bedeuten. Im Gegenteil: Social Media erlangen immer mehr Bedeutung für die Kommunikation von Markenbotschaften. Es sei jedoch wichtig, dass Redaktionen und PR-Abteilungen verstehen, dass Inhalte für diese Kanäle einer speziellen Aufbereitung bedürfen. Die übermittelten Informationen werden immer kleiner und damit schneller erreichbar. Vielmehr steuern die Bilder, Teaser oder Videos selbst nur den Zugang zu einem Mehr an Informationen. Eine persönliche, authentische, direkte und emotionale Ansprache ist dabei essentiell: „DigiTellisation“ nennt Futterknecht das. Mittel der Wahl seien dafür die sogenannten Stories von Instagram und Facebook. Sie werden nach Einschätzung des Experten in der näheren Zukunft zum Nonplusultra der Online-Kommunikation heranwachsen.
It.x-Geschäftsführer Maximilian Futterknecht (Mitte) über erfolgreiche Markenkommunikation in den sozialen Medien.
Wie ticken Zahnärzte wirklich?
Um eine Zielgruppenbetrachtung kümmert sich Zahnarzt und VITA-Fachredakteur Dr. Johannes Löw. Er bringt uns die "Gattung Zahnarzt" etwas näher. Deutlich wird in seinen augenzwinkernden Ausführungen, dass sich allein schon die Angehörigen der einzelnen zahnmedizinischen Fachrichtungen durch ihre Therapieansätze und damit auch in ihren Präferenzen unterscheiden. Fazit: Im Endeffekt ist jeder Zahnarzt auch nur ein Mensch mit individuellen Ansichten und Charaktereigenschaften und möchte dementsprechend angesprochen werden. Das sollte man bei der Adressierung der Zielgruppe unbedingt bedenken. Allzu grobePauschalisierungen bei der Erstellung von Buyers-Personas führen langfristig wahrscheinlich nicht zum erfolgreichen Transport der Markeninhalte.- © Jenny Hoffmann
- Dr. Michael Tholey
- Dr. Emanuel Rauter, Geschäftsführer der VITA Zahnfabrik in vierter Generation.
- © Wladyslaw Sojka